Synode 2015 im Visier von Hermann Häring

Stellungnahme des deutschen Theologieprofessors Hermann Häring wirft viele wichtige Fragen auf, die eigentlich vor dem Ringen um Lösungen in der Synode 2015 zu klären wären.

Stellungnahme des deutschen Theologieprofessors Hermann Häring wirft viele wichtige Fragen auf, die eigentlich vor dem Ringen um Lösungen in der Synode 2015 zu klären wären.

 

Häring, Antworten Auf Fragen Zur Bischofssynode 2015

Curriculum vitae von Professor Dr. Hermann Häring

Hermann Häring, geb. 1937, war nach dem Abitur 1956 acht Jahre im Jesuitenorden, wo er Philosophie studierte und in der Jugendarbeit tätig war. 1964-1968 Studium der Theologie in Tübingen. Er promovierte über das Kirchenbild in der Bultmannschule und habilitierte sich über das Böse bei Augustinus. 1970-1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökumenische Forschung (Tübingen) unter Leitung von Hans Küng. 1980 wurde er Professor für systematische Theologie an der Universität Nijmegen (Niederlande); er war Kollege und später Nachfolger des international bekannten Edward Schillebeeckx. 1999 übernahm er einen Lehrstuhl für „Wissenschaftstheorie und Theologie“ und gründete ein interdisziplinäres Institut für Theologie, Wissenschaft und Kultur.

Hermann Häring ist verheiratet und lebt seit seiner Emeritierung 2005 wieder in Tübingen. Sein Forschungsinteresse gilt besonders Fragen des ökumenischen und interreligiösen Dialogs sowie der kirchlichen Erneuerung. Zudem ist er wissenschaftlicher Berater beim „Projekt Weltethos“. Hermann Häring wurde 2009 mit dem Preis der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche ausgezeichnet.

Seine jüngsten Bücher sind:

  • Keine Christen zweiter Klasse! Wiederverheiratete Geschiedene – ein theologischer Zwischenruf (Freiburg 2014).
  • Versuchung Fundamentalismus. Glaube und Vernunft in einer säkularen Gesellschaft (Gütersloh 2013).
  • Freiheit im Haus des Herrn. Vom Ende der klerikalen Weltkirche (Gütersloh 2011).
  • Im Namen des Herrn. Wohin der Papst die Kirche führt (Gütersloh 2009).

Ferner im LIT-Verlag (Berlin/Münster, 2008, 2011) zwei Sammelbände zu den Jesusbüchern von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.